CBD bei ADHS

Die Abkürzung ADHS steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. ADHS ist eine neurologische Erkrankung, bei dieser kommt es teils zu einer veränderter Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörungen sind Kernsymptome der Erkrankung. Als Ursache gilt die Vererbung aber auch äußere Einflüsse und das soziale Umfeld, spielen bei ADHS eine Rolle.
ADHS galt lange Zeit als “Kinderkrankheit”. Aber die Krankheit wächst, bei fortschreitenden Alter, nicht aus. Auch im Erwachsenenalter stellt sie eine große Belastung dar. Viele Menschen mit der Erkrankung leiden gar nicht an der Symptomatik, für andere kann das Leiden an der Erkrankung groß sein. Hier macht eine gezielte Therapie Sinn. Aber es müssen nicht immer chemische Medikamente sein. Auch Medikamente aus der Natur können bei ADHS helfen. Eine davon ist CBD, hier erfahren Sie alles was Sie über CBD, für die Behandlung bei ADHS, wissen müssen.

Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Dieses wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Bereits vor 5000 Jahren, wurde schon mit Hilfe der Hanfpflanze praktiziert. CBD ist ein nicht-psychoaktiver Inhaltsstoff. Dies bedeutet das CBD, anders als THC aus der Hanfpflanze, eine nicht berauschende Wirkung besitzt. Es gilt als gut verträglich und effektiv. Das CBD bindet sich an verschiedene Rezeptorsysteme. Besonders Interessant ist es für die Selbstmedikation, es besitzt antiepileptische, antientzündliche und antischizophrene Eigenschaften. Ein großer Vorteil ist, dass das CBD seine Wirkung ohne dämpfende Nebenwirkungen, entfalten kann. Dank vieler positiven Erfahrungsberichte, auch im Wissenschafts und Gesundheitsmagazin Sciencenet-mv.de, erfreut sich CBD einer immer größeren Beliebtheit.
Aufgrund eines niedrigen THC Gehalts, darf CBD-reicher Nutzhanf, legal angebaut werden. Das Cannabidiol kommt im oberen Drittel sowie in den Blüten der Pflanze in höherer Konzentration vor. Die Pflanzenteile werden nach der Ernte extrahiert, auch werden diese für Auszüge in Öl eingelegt. Im Handel ist CBD dann in Form von CBD Tropfen oder CBD Kapseln erhältlich.

Die Wirkungsmechanismen con CBD

CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Dies kann zu einer schmerzhemmenden Wirkung beisteuern.
CBD bindet an den Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt so den Adenosin-Signalweg. Das führt zu einer vermehrten Neurotransmitter Ausschüttung. Adrenalin und Noradrenalin werden Ausgeschüttet. Der Entzündungsparameter, wurde in Tierversuchen, durch CBD reduziert.
CBD bindet an den GPR55-Rezeptor, dadurch wird eine entzündungshemmende Wirkung ergänzt.
Cannabinoide besitzen Zellschützende Eigenschaften.

Wie wird CBD bei ADHS eingenommen?

Eine Behandlung mit CBD bei ADHS hat das Ziel, die Symptome einzudämmen. Eine eigenverantwortliche Behandlung, bei Erwachsenen, mit CBD Öl oder Kapseln ist möglich. Bei Kindern ist vor der Behandlung, unbedingt ärztlicher Rat einzuholen. Der kindliche Körper reagiert empfindlicher auf eine CBD Einnahme. Daher sehen Mediziner die Einnahme von CBD, bei Kindern, als bedenklich an und raten davon ab. Vereinzelnd können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Erbrechen auftreten. Aber diese Beschwerden sind nicht so stark ausgeprägt, wie herkömmliche Medikamente diese auslösen würden.
Da jeder Körper unterschiedlich auf eine CBD Therapie reagiert, gibt es keine einheitliche Dosierung. Forscher und Mediziner empfehlen als Standardmäßige Dosierung 25 mg CBD Öl, zweimal täglich. Für Jugendliche ist ein niedriger Wert bemessen, dieser lässt sich auf bis zu 25 mg täglich steigern.
CBD Öl und CBD Kapseln sind im Internet erhältlich. Einige bevorzugen die Kapselform, allerdings ist das Öl gängiger. Als Öl kann es in Farbe und Geschmack variieren. Dies hängt mit der Gewinnung und Verarbeitung zusammen. Die Farbe kann von hellbraun bis dunkel-grünlich reichen. Das Öl ist in Konzentrationen von 5 – 20 Prozent erhältlich.
CBD in Kapseln enthalten den selben Wirkstoff. Diese haben allerdings den Vorteil, dass der bittere Geschmack nicht im Mund freigesetzt wird.