Der Nutzen von GPS Tracking für Autos für die moderne Gesellschaft

Ein GPS Tracker fürs Auto – benötigt man das? GPS Tracker sind ziemlich gute und mittlerweile erschwingliche Gadgets, die unseren Alltag nicht nur vereinfachen, sondern bei einem Diebstahl den gesamten Wagen wiederfinden können. Der Nutzen von Trackern, welche Möglichkeiten sich ergeben, was beim Kaufen zu beachten ist – wir fassen zusammen.

Einsatzgebiete

2018 wurden laut Versicherungswirtschaft 15.000 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Ein Schaden von fast 300 Milliarden Euro. Was tun?

Privatwagen

Teure Wagen werden gerne mal gestohlen. Wer sich ein besonderes Schätzchen zugelegt hat, der möchte seinen Liebling bestmöglich schützen. Das ist rechtlich zulässig. Interessant ist diese Lösung auch für Menschen, die dazu neigen, ihren Wagen hin und wieder an Orten abzustellen, an denen sie ihn nicht mehr wiederfinden.

Firmenwagen

Einige Firmen haben ihre Firmenwagen ebenfalls mit einem GPS Tracker versehen. Das kann aus versicherungstechnischen Gründen der Fall sein – zum Beispiel, wenn es sich um eine Sicherheitsfirma handelt. Aber auch Handwerker-Fahrzeuge können mit der Technik ausgestattet sein. Allerdings nicht heimlich: Angestellte haben ein Anrecht darauf, zu wissen, dass sich GPS im Dienstfahrzeug befindet.

Wo den Tracker im Auto montieren?

Gelber Sportwagen

Speziell bei teuren Autos lohnt es sich, einen GPS Tracker zu montieren.

Diebe vom Fach suchen im Vorfeld nach Trackern, die am Auto angebracht sind. Dazu bedienen sie sich spezielle Geräte, die mit einem Störsender arbeiten. Hier kann ein Trick helfen: Bauen Sie einen Dummy leicht auffindbar an dem Wagen an, der richtige Sender wird mit etwas Glück übersehen. Wählen Sie einen kleinen Sender, der leicht an unüblichen Stellen  (zum Beispiel in einer Kopfstütze)  untergebracht werden kann und setzen Sie auf externe Antennen.

Generell muss ein Tracker so verbaut werden, dass er störungsfrei senden kann. Das ist zum Beispiel gegeben, wenn sich der Tracker in einem Plastikgehäuse am Wagen befindet. Die Rückspiegel sind so ein Ort oder auch die Front- sowie Heckstoßstange. Wer es mobil mag, der kann seinen Tracker auch mit einem Magneten unter den Wagen heften – hier kann er allerdings auch mal abfallen.

 Hinweis:  Bedenken Sie bei der Montage auch an Tiefgaragen oder Garagen. Hier hilft entweder einen qualitativ hochwertigen Tracker zu nutzen oder den Wagen auf möglichst freiem Gelände abzustellen.

Fester Tracker

Feste Tracker haben den Vorteil, dass Sie sich um die Stromversorgung keine Gedanken machen müssen. Viele feste Tracker (bitte darauf achten) können direkt über den Zigarettenanzünder gespeist werden und haben zudem die Möglichkeit, auf eine Batterie zugreifen zu können. Motorstartalarm, die passende App, GPS Routen-Historie und eine Live-Ortung sind das mindeste, was Tracker mitbringen müssen.

Mobiler Tracker

Mobile Tracker sind auf eine eigene Stromquelle angewiesen – die besteht aus einem Akku. Ein 10.000 mAh Li-Ionen Akku darf es schon sein, dieser muss nur alle paar Monate aufgeladen werden. Externe Antennen werden nicht benötigt. Was zunächst wie ein Vorteil klingt, hat den Nachteil, dass der Tracker stets so positioniert werden muss, dass er klar senden kann. Das macht ihn unter Umständen zu einem leichten Diebesgut.

Was beim Kauf beachtet werden sollte

Tracker ist nicht gleich Tracker und je nachdem, welcher GPS Tracker fürs Auto infrage kommt, sollten Sie folgende Kaufentscheidungen mit in Betracht ziehen:

  • Eine exakte Ortung sollte auch in schwierigen Situationen wie etwa Tiefgaragen bis zu einem vernünftigen Punkt funktionieren.
  •  Akkus müssen eine hohe Leistung haben – achten Sie auf ausreichend mAh.
  •  Achten Sie bei kabelgebundenen Trackern auf eine ausreichende Länge der Kabel und auch der Antennen.
  • Eine App sollte kostenfrei zur Verfügung stehen.
  •  Sind bei mobilen Trackern die Magnete stark genug?
  •  Sind Erschütterung-Alarme oder auch Motoralarme mit am Start?

Fazit

Hauptsächlich als Diebstahlschutz gedacht, kann der ein GPS Tracker fürs Auto den Wagen in unübersichtlichen Situationen wiederfinden. Mobile Tracker haben ebenso wie fest montierte Tracker Hochkonjunktur. Achten Sie beim Kaufen auf Qualität, beim Montieren auf freie Sendeleistung. Gute Fahrt!